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    <title>svij | homepage</title>
    <link>http://svij.org/blog</link>
    <description>pi is exactly three!</description>
    <pubDate>Sun, 26 Aug 2012 21:10:30 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Ubuntu auf der CeBIT 2012</title>
      <link>http://svij.org/blog/2012/03/12/ubuntu-auf-der-cebit-2012</link>
      <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 22:30:00 CET</pubDate>
      <category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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      <description>Ubuntu auf der CeBIT 2012</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche fand die CeBIT 2012 in Hannover statt. Zum ersten Mal war ich dabei als Besucher dort. Nachdem ich circa drei Stunden durch einige wenige Hallen gewandert bin, habe ich mich gegen Mittag zur Standbetreuung zum Ubuntu-Stand begeben um dort meinen <a href="http://ubuntuusers.de">ubuntuusers.de</a> Kollegen <a href="http://torstenfranz.wordpress.com/">Torsten Franz</a> auszuhelfen.</p>
<p>Der Stand bestand aus einem kleinen Tisch worauf ein Asus Eee PC platziert war, auf dem die aktuelle Beta 1 von Ubuntu 12.04 Precise Pangolin lief. Insgesamt war der Stand an dem Samstag ziemlich gut besucht, sodass es nur wenige ruhige Minuten gab, in denen kein Besucher an dem Stand stand. Ich selbst hatte bereits Erfahrung an einem Ubuntu-Stand von der OpenRheinRuhr, die im November 2011 stattfand. Im Gegensatz zur <a href="http://openrheinruhr.de/">OpenRheinRuhr</a> erschienen am Ubuntu-Stand auf der CeBIT auch einige Leute, die generell keine Erfahrung zu Ubuntu hatten. So kamen viele Leute zusammen, die zwar bisher Ubuntu vom Namen her kannten, bisher aber noch gar keinen Kontakt zu Ubuntu beziehungsweise Linux hatten und sich generell darüber informieren wollten, also eben typische Windows Nutzer. Besonders bei diesen Vorstellungen sammelten sich nach und nach eine größere Gruppe von fünf bis sieben Leute am Stand an, die zugehört haben.</p>
<p>Generell überwiegt hingegen die Zahl derer Leute, die Ubuntu nutzen und sich so darüber unterhalten wollten und fragen hatten. Viele wollten die Neuerungen von Precise Pangolin sehen oder hatten generelle Fragen über deren Probleme mit Ubuntu. Die meisten dieser Probleme waren jedoch so speziell, dass sie nicht ohne den besagten PC oder Laptop gelöst werden konnten. So konnte ich auch oft nur den Hinweis auf das tolle Wiki von ubuntuusers.de geben ;-). Neben Fragen und Problemen rund um Ubuntu, gab es es auch eine sehr hohe Nachfrage zu weiteren Informationen zu „Ubuntu for Android”. Da wir lediglich einen Community-Stand hatten, gab es leider von unsere Seite aus keine weiteren Informationen hierzu.</p>
<p>Interessant war auch, dass auch einige ausländische Besucher Fragen auf Englisch gestellt haben. Zu Irritationen kam es hingegen dann, wenn deutsche Besucher mit mir auf Englisch geredet haben, obwohl ich sehr wohl Deutsch kann, und wir es jeweils erst nach einigen wenigen Minuten gemerkt haben. Dieser Fall trat schon das ein oder andere Male auf.</p>
<p>Fazit: Für mich war die CeBIT die erste große Messe, die ich besucht habe, die ich dann auch direkt mit einer Standbetreuung für Ubuntu kombiniert habe. Viel gesehen hab ich von der CeBIT nicht, die Standbetreuung hat aber ziemlichen Spaß gemacht, da man Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen hat und auch neue Leute kennen lernt.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Persönlicher Erfahrungsbericht über das HTC Flyer</title>
      <link>http://svij.org/blog/2012/01/22/persönlicher-erfahrungsbericht-über-das-htc-flyer</link>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 00:15:00 CET</pubDate>
      <category><![CDATA[Android]]></category>
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      <description>Persönlicher Erfahrungsbericht über das HTC Flyer</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit nun einigen wenigen Wochen besitze ich das HTC Flyer, welches ich für knapp 266€ erworben habe.</p>
<p>Vor dem Kauf stellte ich mir die Frage, welche Größe mein Tablet haben sollte, ich schwankte zwischen allen verfügbaren Größen von 7" bis 10". Durch das gute Angebot wurde es letztendlich doch das 7" große HTC Flyer.</p>
<p>Das Flyer ist mit einer Single Core CPU ausgestattet, die mit 1,5GHz getaktet ist, zudem besitzt einen Gigabyte an Arbeitsspeicher. Weitere technischen Spezifikationen findet man auf der Herstellerseite von HTC. Ich besitze das Gerät ohne UMTS, also das reine WLAN-Gerät und 16GB Speicher.</p>
<p>Ausgeliefert wurde das Flyer mit Android in Version 2.3.4 mit einer speziell für das Flyer angepasste Sense UI. Als nettes Zusatz–„Addon” liegt ein batteriebetriebener Stift bei, mit denen sich Notizen anlegen lassen und Screenshots erstellen lassen, die man hinterher bemalen und beschriften konnte. Bei Android 2.3.4 war auch nur dieses möglich. Für weitere Dinge war der Stift nicht zu gebrauchen.</p>
<p>Vorletzte Woche kam dann ein Update raus, so dass endlich Andriod 3.2.1 Honeycomb ausgelieferrt wurde. Angekündigt war Honeycomb für das Tablet bereits Mitte letzten Jahres und es sollte nach Plan auch noch 2011 rauskommen, was jedoch knapp verpasst wurde. Durch die neue Version wurden die Hardwaretasten deaktiviert, die Tasten "Home", "Zurück" und den "Einstellungen" Button sind seitdem komplett funktionslos, da sie mit der Bar am unterem Rand des Bildschirmes ersetzt worden sind. Zu dem wurde auch die Funktionalität des Stiftes geändert. Dieser lässt sich nun netterweise systemweit nutzen, und somit für mehr Dinge gebrauchen, als nur für das Kritzeln und Schreiben.</p>
<div class="span2">
<img src="/graphics/homescreen.png" />
</div>

<p>Selbst habe ich das Schreiben auf dem Tablet nur kurz und rudimentär ausprobiert. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass das Tablet zum einen relativ dick und hart ist, verglichen zu Papier. Außerdem muss man sich schon dran gewöhnen nicht mehr auf Papier zu schreiben, sondern auf Glas. Für den Schreiber fühlt sich das völlig anders an und man hat gelegentlich das Gefühl, dass man „wegrutscht”. Obwohl man die dicke des Stiftes individuell anpassen kann ist der Platz auf einen 7" Display eher begrenzt. Es passen nur wenige Worte nebenbeinander hin, abhängig natürlich von der persönlichen Schriftgröße.
Auch die Sense Oberfläche wurde mit dem Update auf 3.2 runderneuert. Persönlich gefällt sie mir besser als die vorherige Sense Version für Tablets unter Android 2.3 Gingerbread.</p>
<p>Ich selbst nutze das Tablet hauptsächlich für das Lesen von Skripten aus den Vorlesungen der Universität. Durch die Größe von 7" ist es dadurch teilweise sogar ziemlich gut, da man so im Bus eine gute Größe hat, um anständig lesen zu können. Auch ist es gut zu gebrauchen um Fotos zu betrachten, besonders dann, wenn mehrere Leute in der Nähe sind, die gerne einen Blick drauf werfen wollen. Verglichen zu einem Laptop ist da zwar die Bildschirmgröße deutlich kleiner, aber es lässt sich viel einfacher und handlicher rumgeben als einen Laptop.</p>
<p>Die Foto und Videoqualität ist eher passabel. Bei guten Lichtverhältnissen ist es hingegen noch recht gut brauchbar. Zum Test habe ich unser Aquarium gefilmt und auf <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=-APVOlnY02E">YouTube</a> hochgeladen.</p>
<p>Im Vergleich zu anderen 7" Tablets die billigen Preissegment zwischen 100 und 200€ liegen, liegen die Vorteile beim Flyer besonders bei der Verarbeitung und der Auflösung des Displays. Ich hatte eher wenig Interesse ein Tablet zu kaufen, welches deutlich über 300€ kostet, da es mir für den Preis dann doch nicht sonderlich Wert war. Mit einer Auflösung von 1024x600 Pixeln lässt sich das Tablet recht gut verwenden und auch die Leistung ist gut. Einen Nachteil, dass das Flyer nur ein Single-Core CPU hat, spüre ich bisher noch nicht sonderlich. Bereut habe ich den Kauf bisher noch nicht sonderlich.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Blick auf ReactOS</title>
      <link>http://svij.org/blog/2012/01/08/ein-blick-auf-reactos</link>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 10:45:00 CET</pubDate>
      <category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
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      <description>Ein Blick auf ReactOS</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel von <a href="http://www.reactos.org/de/">ReactOS</a> soll sein, dass Programme und Treiber, die für Windows NT und dessen Nachfolger entwickelt wurden, auch unter ReactOS verwendbar sind. Das freie Betriebssystem ist in großen Teilen unter der GNU GPL lizenziert. Einige Bestandteile stehen hingegen unter BSD- und LGPL-Lizenz. Das Projekt selbst betitelt ReactOS nicht als Windows-Nachbau, sondern als ein zu Windows binärkompatibles Betriebssystem.</p>
<p><strong>Hinweis</strong>: Dieser Artikel erschien bereits in der <a href="http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2012-01">Januar-Ausgabe 2012</a> von <a href="http://freiesMagazin.de">freiesMagazin</a>.</p>
<h3>Allgemeines</h3>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reactos">ReactOS</a> wird anhand von öffentlichen Dokumentationen zu Windows geschrieben. Die Entwickler versuchen durch diese Dokumentationen zu verstehen, wie Windows funktioniert und arbeitet. Die gesamte Entwicklung geschieht durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Engineering">Reverse Engineering</a>, da die Systemfunktionen rekonstruiert werden. Problematisch für die Entwicklung des Systems ist, dass viele Applikationen Programmierschnittstellen aufrufen, die nicht öffentlich dokumentiert sind. Es fließt kein originaler Windows-Code hinein, sodass ReactOS völlig legal bleibt, da nur öffentliche Informationen zur Entwicklung genutzt werden.
ReactOS basiert weder auf Unix noch auf Microsoft Windows. Die Kernbestandteile des Systems wurden von Grund auf neu geschrieben, da nichts von anderen Projekten wie Linux oder BSD übernommen werden konnte. Es werden jedoch die unabhängigen Bibliotheken des <a href="http://www.winehq.org/">Wine-Projektes</a> verwendet, da diese ohne größere Probleme genutzt werden können.</p>
<h3>Geschichte</h3>
<p>Die Geschichte von ReactOS beginnt im Jahr 1996. Damals wurde das Projekt unter dem Namen „FreeWin95“ ins Leben gerufen. Zu Projektbeginn wurde lange Zeit reichlich diskutiert, wie man das Projekt gestalten soll, bis es nach und nach zum Erliegen kam ohne etwas vorweisen zu können. Der Projektkoordinator Jason Filby rief im Jahr 1998 in der Mailingliste das Projekt erneut auf. Das Projekt wurde fortan unter dem Namen „ReactOS“ weitergeführt, so wie es heute noch heißt. Einige Jahre lang wurde der Kernel von einem engen Entwicklerkreis geschrieben, sodass die Entwicklung nur ziemlich langsam voran ging. Nachdem der Kernel stabiler wurde und die ersten Treiber eingeflossen waren, konnten dann mehr Personen in die Entwicklung einsteigen.
Über die Jahre entwickelte das Team von ReactOS das System weiter. Die aktuelle Version ist eine Alpha-Version mit der Versionsbezeichnung 0.3.13, die im März 2011 veröffentlicht wurde.</p>
<h3>Download und Installation</h3>
<p>Die Webseite von ReactOS bietet vier verschiedene Endbenutzer-Pakete zum Herunterladen <a href="http://www.reactos.org/de/download.html">an</a>. Neben einer normalen Installations-CD gibt es noch eine Live-CD und vorinstallierte virtuelle Maschinen für QEMU und VMWare. Die Größe der Installations-CD beträgt knapp 63 MB und liegt als 32-Bit-Variante vor.
Die Installation von ReactOS ist sehr stark an den Installationsprozess von Windows XP angelehnt. Beim Start der Installation ist es zunächst möglich, die Sprache zu wählen, die das System verwenden soll. Darunter ist auch die deutsche Sprache. Im nächsten Schritt erscheinen einige Warnhinweise. Da ReactOS eine frühe Alpha-Version ist, ist auch der Installationsprozess mit einigen Einschränkungen verbunden. So kann das Setup nur eine primäre Partition auf der Festplatte verwalten, und es ist nicht möglich, eine primäre Partition von der Festplatte zu löschen. Ebenfalls kann das Setup die erste erweiterte Partition nicht löschen, bis weitere erweiterte Partitionen auf der Festplatte existieren. Weiterhin wird nur FAT als Dateisystem unterstützt. In der nächsten Stufe sind nochmals die aktuellen Geräteeinstellungen aufgelistet, darunter unter anderem die Bildschirmauflösung und das Tastaturlayout. In der darauf folgenden Phase kann man die Festplatte partitionieren. Da für diesen Artikel die Installation in 
einer VirtualBox-Instanz durchgeführt wurde, wurde nur eine Partition mit der Größe von 8 GB verwendet, welche mit dem FAT32-Dateisystem formatiert wird.</p>
<div class="span10">
<img src="/graphics/reactos_installation.png" />
</div>

<p>Nach der Partitionierung muss man das Installationsverzeichnis für ReactOS wählen. Als Vorschlag wird hier <code>\ReactOS</code> aufgeführt, das in diesem Installationsprozess auch verwendet wird. Im nächsten Schritt wird die Installation ausgeführt, welche recht zügig vonstatten geht und innerhalb weniger Sekunden beendet ist. Danach gibt es ein Auswahlmenü, um den Boot-Loader auf die Festplatte oder auf eine Diskette zu installieren. Es ist auch möglich, den Boot-Loader nicht zu installieren. Nach diesem Schritt ist der Installationsprozess fertig und die Einrichtung des Systems kann nach einem Neustart fortgeführt werden.
Nach dem Neustart läuft zuerst der Setup-Assistent von ReactOS. Ab diesem Punkt ist eine graphische Oberfläche vorhanden. Zunächst bedankt sich ReactOS bei vielen Open-Source-Projekten, von denen teilweise Code verwendet wird. Darunter unter anderem Wine, FreeBSD und X. Auch die weiteren Schritte sind an die Windows-XP-Installation angelehnt. Nach der Angabe des eigenen Namens geht es mit dem Setzen des Computernamens und eines Administratorpassworts weiter. Im nächsten Abschnitt kann man nochmals die regionalen Einstellungen ändern. Darunter fällt nicht nur das Tastaturlayout, sondern auch die Darstellung von Zahlen, Währungen und des Datums. Nach dem Setzen der aktuellen Uhrzeit und des Datums wird die Installation fertig gestellt und nach einem weiteren Neustart wird das System erstmals richtig gestartet.</p>
<div class="span10">
<img src="/graphics/reactos_setup-assistent.png" />
</div>

<h3>Der erste Start</h3>
<p>Beim ersten Start des Systems zeigt sich nun auch der Desktop. Zunächst erscheint jedoch bei dieser Systeminstallation der Aufruf zur Installation der Treiber für die Audiogeräte. Die Treiber können wahlweise automatisch oder aus einem bestimmten Verzeichnis installiert werden. Vor der Installation wird jedoch auch ausdrücklich gewarnt, dass durch den Prozess der Rechner abstürzen kann oder auch das Starten des Systems dann nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Die automatische Installation schlug im Test jedoch sowohl für die Audio-Treiber als auch für „System-Device“ fehl.</p>
<div class="span10">
<img src="/graphics/reactos_desktop.jpg" />
</div>

<p>Während der Installationsprozess stark an Windows XP angelehnt ist, sieht der Desktop wiederum nach Windows 2000 aus. Auf der Arbeitsoberfläche liegen standardmäßig sechs Icons. Auf der Schnellstartleiste liegen zwei Icons. Mit dem einen kann man alle offenen Fenster minimieren und den Desktop darstellen lassen. Mit dem anderen kann der ReactOS-Explorer geöffnet werden. Daneben gibt es Schaltflächen, um zwischen zwei Desktops zu wechseln, wie man es unter Linux kennt.</p>
<div class="span6">
<img src="/graphics/reactos_startmenue.jpg" />
</div>

<h3>Anwendungen</h3>
<p>Die Anzahl der vorinstallierten Anwendungen ist sehr überschaubar. Neben einem Editor und einem Taschenrechner sind zudem noch Nachbauten von Paint und Wordpad installiert. Des Weiteren ist unter anderem ein Multimedia-Player und ein Audio-Recorder mit dabei. Neben einigen wenigen weiteren Programmen sind auch drei Spiele-Klone mit an Bord, darunter die Windows-Spiele-Klassiker „Spider Solitaire“ und „Minesweeper“ unter dem Namen „WineMine“.
Das System wird standardmäßig mit einer Paketverwaltung mit dem Namen „ReactOS-Anwendungsmanager“ ausgeliefert, womit man einige Programme installieren kann. Die Anzahl der Programme ist jedoch sehr übersichtlich und besteht derzeit aus 76 Anwendungen. Die Anwendungen sind in verschiedene thematische Kategorien unterteilt. Viele Kategorien wie Video, Edutainment, Technische Anwendungen, Finanzen und Wissenschaft sind allerdings leer. Unter den Programmen finden sich durchaus bekannte Anwendungen, wie beispielsweise VLC Media Player, LibreOffice und Firefox. Jede dieser Anwendungen liegt in einer aktuellen Version vor.
Der Versuch, LibreOffice zu installieren, schlug fehl. Es erschien lediglich kurzzeitig ein Fenster, welches sehr schnell wieder verschwand. OpenOffice.org in Version 3.3 ließ sich zwar problemlos installieren, stürzte jedoch beim Start des Programms mit einer Fehlermeldung ab. Die Installation und der Betrieb des Browsers Firefox funktionierte hingegen problemlos. Im Anwendungsmanager gibt es zwar eine Sektion, in dem die bereits installierten Anwendungen aufgelistet werden, die probeweise installierten Programme Firefox und OpenOffice.org wurden dort aber nicht aufgelistet.</p>
<p>In einem weiteren Test wurde ebenfalls über den ReactOS-Anwendungsmanager versucht, 7-Zip zu installieren. Diese Installation funktionierte und auch das Programm ließ sich normal starten. Diesmal gab es sogar einen Eintrag von 7-Zip in der entsprechenden Liste des Anwendungsmanagers. Danach wurde noch versucht, GIMP und Pidgin zu installieren, wobei beide Programme direkt von den Projekt-Webseiten heruntergeladen wurden. Auch hier funktionierte die Installation, der Start scheiterte hingegen erneut. Bei GIMP folgte eine Fehlermeldung, dass eine Bibliothek von GIMP fehlt und eine Neuinstallation das Problem möglicherweise beheben könnte. Die Meldung erschien dann noch weitere Male, sodass nur ein Neustart half, die Meldungen zu beenden.</p>
<div class="span6">
<img src="/graphics/reactos_anwendungsmanager.png" />
</div>

<p>Die Deinstallation von Programmen läuft ebenfalls über den Anwendungsmanager. Problematisch ist, dass dort nicht alle installierten Programme aufgelistet werden. Ein Entfernen von GIMP oder Pidgin war daher nicht möglich. Da nur 7-Zip unter den getesteten Programmen enthalten war, konnte auch nur dieses deinstalliert werden. Beim Versuch es zu entfernen, startete ReactOS plötzlich neu. Nach dem Start des Systems waren die Menüeinträge von 7-Zip entfernt, der Eintrag im Anwendungsmanager war hingegen noch vorhanden.</p>
<h3>System</h3>
<p>Das System ist momentan noch ziemlich schlicht gehalten, sowohl optisch als auch vom Funktionsumfang. Es startet in einer VirtualBox-Instanz innerhalb von wenigen Sekunden, was jedoch damit zu erklären ist, dass es nicht eine annähernd große Funktionalität mit sich bringt wie Windows oder eine aktuelle Linux-Distribution. Die Geschwindigkeit des Systems lässt sich auch nur relativ ausdrücken. Momentan funktioniert das meiste relativ flott, was – wie beim Systemstart auch – mit der fehlenden Funktionalität zusammenhängt, die bis zu einer möglichen finalen Version noch hinzukommt. Die Auslastung des Arbeitsspeichers ist verhältnismäßig gering und beträgt bei einem frisch installierten System knapp 60 MB. Es steigert sich während der Benutzung jedoch recht schnell auf etwa 100 MB. Auf der Festplatte werden anfangs 558 MB belegt.
Wie bereits oben erwähnt, lässt sich ReactOS zur Zeit nur auf einer FAT32-Partition installieren. Der größte Nachteil, der dadurch entsteht ist, dass die Größe einer Datei 4 GB nicht überschreiten kann. Auf der Seite über die meist gestellten Fragen nennt das Projekt die Gründe, warum noch kein NTFS als Dateisystem unterstützt wird. Zum einen existieren zu NTFS keine Dokumentationen, dadurch ist es für die Entwickler sehr schwierig, ein einwandfrei funktionierendes Dateisystem zu programmieren. Zum anderen ist NTFS ein sehr komplexes Dateisystem.
Bei diesem Punkt stellt sich daher auch die Frage, wie die NTFS-Unterstützung unter Linux funktioniert. In dem Fall wird unter Linux kein natives NTFS unterstützt, sondern es wird NTFS-3G verwendet, welches nur als Treiber für NTFS-Dateisysteme fungiert. Es setzt hierbei auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_in_Userspace">FUSE</a> auf. FUSE ist ein Kernel-Modul, das es ermöglicht, das Einbinden von Dateisystem-Treibern vom Kernel-Mode in den User-Mode zu verlagern. ReactOS möchte im Gegensatz zu Linux oder anderen Systemen eine native NTFS-Unterstützung haben. Zur Zeit ist die Priorität für NTFS seitens der Entwickler eher gering, da andere Teile von ReactOS aktuell wichtiger sind.
Beim Durchstöbern des Systems fällt schnell auf, dass einige Programme vorhanden sind, für die unter Windows keine Menüpunkte existieren. Dazu zählen zum Beispiel der Registry-Editor oder das Tool msconfig, um unter anderem Autostart-Programme zu deaktivieren.
Weiterhin wird klar, dass Einiges zwar schon grafisch implementiert wurde, die wirkliche Funktion dahinter aber noch fehlt. So stößt man durchaus mal auf einen Button, der beim Klick nur ein Fenster öffnet, in dem man informiert wird, dass die Funktion noch nicht implementiert ist.</p>
<h3>Mitmachen</h3>
<p>Die Webseite von ReactOS bietet eine spezielle Seite für den Einstieg in die <a href="http://www.reactos.org/de/dev.html">Entwicklung von ReactOS</a>. Wie auch bei anderen Open-Source-Projekten ist das Mitmachen bei dem Projekt wichtig, damit die Entwicklung stets voran geht. Es werden neben Entwicklern auch Autoren für Dokumentationen und Server-Administratoren für die Infrastruktur benötigt. Bei neuen Entwicklern ist zu beachten, dass nur die Entwickler programmieren dürfen, die keinen Kontakt zu originalem Microsoft-Code haben, sofern es diesen Bereich betrifft, da hier eine Beeinflussung vorhanden sein könnte. ReactOS möchte so sicherstellen, dass der Quelltext des Projekts legal bleibt. Neben den bereits genannten Einsatzgebieten werden ebenfalls noch weitere Helfer für das Übersetzen und Designen von ReactOS benötigt. Spenden werden ebenfalls entgegen genommen.</p>
<h3>Blick in die Zukunft</h3>
<p>Die Zukunft von ReactOS sieht langfristig den Ausbau der aktuellen Alpha-Version in eine Beta-Version mit der Nummer 0.5 vor. Später soll dann das erste stabile Release mit der Versionsnummer 1.0 folgen. Wie lange dies noch dauert, lässt sich nicht abschätzen, da eine große Anzahl der Entwickler nicht kontinuierlich zum Projekt beiträgt. Aus diesen Gründen sei es schwierig, einen Zeitplan zu nennen, da dieser nicht einzuhalten wäre, so die Aussage des ReactOS-Teams auf der Wikiseite der <a href="http://www.reactos.org/wiki/Roadmap">Roadmap</a>. Das Team versucht trotzdem, etwa jedes halbe Jahr eine weitere Alphaversion zu veröffentlichen.
Der Entwicklungsplan von ReactOS ist momentan nur ziemlich spärlich vorhanden. Für die nächste Version 0.4.0 sind ein Plug-and-play-Manager und einige Netzwerk- und Serverapplikationen geplant, wie etwa ein DHCP- und ein Telnet-Server.
Des Weiteren ist die volle Unterstützung von USB-Tastaturen und -Mäusen, Audio-Treibern und Windows 7 geplant. Außerdem soll es dann auch eine volle native Unterstützung des Dateisystems NTFS geben. Weiterhin ist noch die Unterstützung von Mehrkernprozessoren angedacht, da bisher lediglich ein Prozessorkern unterstützt wird. Zudem ist zur Zeit nur eine 32-Bit-Version von ReactOS verfügbar. Wann eine 64-Bit-Version erscheint, ist noch unklar.
Im September 2011 wurde das Projekt dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew vorgestellt, als dieser eine Schule <a href="http://www.pro-linux.de/news/1/17502/russland-koennte-fertigstellung-von-reactos-finanzieren.html">besuchte</a>. Ein 17-jähriger Schüler erhielt dadurch die Möglichkeit, ReactOS dem russischen Präsidenten zu zeigen. Laut den Informationen des Schülers brauche das Projekt etwa eine Million Euro, um die Entwicklung innerhalb eines Jahres abschließen zu können. Medwedew fand das Projekt interessant, sagte jedoch nichts über eine finanzielle Unterstützung. So wurde zumindest das Projekt der Regierung eines Staates bekannt und machte deutlich, dass das Projekt durch einen großen Geldbetrag sehr gut gefördert werden kann, damit die Entwicklung zügig voran geht. Bis dahin kann die Entwicklung bis zur ersten stabilen Version durchaus noch einige Jahre in Anspruch nehmen.</p>
<h3>Kritik</h3>
<p>Es gibt einige Kritiker, die keinen Sinn in der Entwicklung von ReactOS sehen. Als Grund wird häufig angeführt, dass man die Entwicklungsarbeit lieber in andere Projekte, wie etwa Wine, stecken sollte, statt in ein binärkompatibles Windows. Zudem ist ReactOS mittlerweile ziemlich alt, da die Entwicklung schon vor einigen Jahren begann. Windows selbst hat sich seit dieser Zeit deutlich weiterentwickelt. Fakt ist, dass ReactOS kein Linux ist, und mit Linux an sich nichts zu tun hat. Daher wird es normale Linux-Nutzer auch kaum ansprechen. Der Vorteil, den ReactOS gegenüber Wine unter Linux hat, ist, dass ein fertiges ReactOS Windows-Treiber installieren kann. Das ist ein wichtiger Punkt, besonders für sehr alte Hardware, für die es weder lauffähige Treiber für aktuelle Windows-Versionen noch für Linux gibt. Für mich hat ReactOS den Vorteil, dass es als Windows-Ersatz auf alten Rechnern dienen kann, besonders für die Nutzer, die kein Linux verwenden möchten. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass in naher 
Zukunft eine stabile Version erscheint.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zum aktuellen Entwicklungsstand kann man kaum ein richtiges Fazit ziehen. Klar ist, dass es wirklich eine sehr frühe Alpha-Version ist und viele Systemkomponenten noch nicht bzw. nicht einwandfrei implementiert sind.
Die Installation des Systems war der Punkt, der bei den Tests größtenteils problemlos funktionierte. Dies ist jedoch bislang noch mit Einschränkungen verbunden, da u. a. nur FAT32-Partitionen unterstützt werden. Besonders schlecht sieht es im Moment im Bereich der Anwendungen aus. Gängige Programme ließen sich zwar installieren, aber am Ende funktionierten nur Firefox und 7-Zip.
Man darf gespannt sein, wie sich ReactOS weiter entwickeln wird. Bis zu einer Beta-Version fehlt neben der Funktionalität auch die Stabilität. Bis ReactOS ein fertiges und reifes Betriebssystem ist, kann durchaus noch viel Zeit vergehen, da bis zum jetzigen Zeitpunkt die Entwicklung eher mäßig voran geht. Beschleunigt werden kann dies möglicherweise nur durch größere Spenden.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Google Code In - Ein Open Source Wettbewerb für Schüler</title>
      <link>http://svij.org/blog/2011/12/05/google-code-in---ein-open-source-wettbewerb-für-schüler</link>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 11:55:00 CET</pubDate>
      <category><![CDATA[Open Source]]></category>
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      <description>Google Code In - Ein Open Source Wettbewerb für Schüler</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.google-melange.com/gci/homepage/google/gci2011">Google Code-In</a> ist ein Wettbewerb, der von Google veranstaltet wird und sich ausschließlich an Schüler richtet. Die Teilnehmer tragen bei diesem Wettbewerb zu vielen verschiedenen Open-Source-Projekten bei und können zahlreiche kleinere Aufgaben erledigen. Teilnahmeberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die eine Schule besuchen. Insgesamt beteiligen sich 18 Projekte bei dem Wettbewerb. Darunter sind neben den beiden großen Desktop-Umgebungen GNOME und KDE auch openSUSE und FreeBSD vertreten.
Hinweis: Der Artikel erschien bereits in der <a href="http://www.freiesmagazin.de/20111204-dezemberausgabe-erschienen">Dezember Ausgabe 2011</a> von <a href="http://freiesMagazin.de">freiesMagazin</a>.</p>
<h3>Aufgaben</h3>
<p>Insgesamt gibt es für die Teilnehmer acht verschiedene Typen von Aufgaben zu erfüllen. In die Aufgabengruppen fallen nicht nur Programmieraufgaben, sondern auch Dokumentation, Qualitätssicherung und das allgemeine Lösen von Problemen. Des Weiteren können die Teilnehmer an Aufgaben arbeiten, die sich um Marketing und Community-Management drehen. Auch können Hilfestellungen bei der Benutzung eines bestimmten Projektes gegeben oder Problemstellungen zur graphischen Oberfläche bearbeitet sowie Übersetzungen vorgenommen werden.</p>
<p>Jede Aufgabe hat einen bestimmten Status. Bevor man die Arbeit beginnen kann, muss man eine offene Aufgabe finden und diese dann für sich beantragen. So ändert sich der Aufgabenstatus von „open“ zu „claim requested“, bis ein Mentor des Projektes die Aufgabe zur Bearbeitung freigibt. Dann ändert sich der Status zu „claimed“ und der Schüler kann mit der Arbeit beginnen. Für die Bearbeitung wird eine bestimmte Zeit vorgegeben, in der man seine erste Lösung abgeben muss. Der Mentor des dazugehörigen Projekts überprüft die Aufgabenlösung und kann eine weitere Bearbeitungszeit mit Verbesserungsvorschlägen vergeben, sodass Korrekturen an der Lösung vorgenommen werden können. Der Mentor kann die Aufgabe auch wieder zur Bearbeitung freigeben, wenn keine Lösung eingegangen oder etwas völlig Irrelevantes angekommen ist. Bei vollständiger Lösung markiert der Mentor die Aufgabe als vollendet.</p>
<p>Nach der ersten Vervollständigung einer Aufgabe seitens des Teilnehmers muss dieser sich mit vollen persönlichen Daten registrieren, sodass danach die Aufgabe als von ihm erledigt markiert werden kann. Danach kann er eine neue Aufgabe beantragen. Es kann immer nur eine Aufgabe zur selben Zeit beantragt werden.</p>
<p>Jede Aufgabe hat einen Schwierigkeitsgrad, mit dem auch gleichzeitig Punkte vergeben werden. Diese werden in die Grade „leicht“, „mittel“ und „schwer“ einsortiert. Je schwieriger oder aufwendiger die Aufgabe, desto mehr Punkte gibt es. Für schwierige Aufgaben gibt es vier Punkte, für mittlere zwei Punkte, und für leichte einen Punkt. Aus den erzielten Punkten wird dann ein Ranking erstellt.</p>
<h3>Preise</h3>
<p>Jeder Teilnehmer, der mindestens eine Aufgabe vollständig abgibt, bekommt einen Preis. Sofern er weniger als drei Aufgaben erledigt, bekommt er ein Google Code-In-T-Shirt und eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme postalisch überreicht. Für jede dritte erledigte Aufgabe winken 100 US-Dollar als Preisgeld. Maximal werden 500 US-Dollar Preisgeld pro Teilnehmer ausgezahlt. Die Anzahl der Aufgaben ist hingegen nicht limitiert, sodass jeder Teilnehmer so viele Aufgaben erledigen kann, wie er möchte. Neben dem T-Shirt und dem Preisgeld werden außerdem zehn „Grand Prize Winners“ gekürt. Diese Gewinner werden anhand des Rankings der erreichten Gesamtpunktzahl ermittelt. Die „Grand Prize Winners“ erhalten eine fünftägige Reise zu Googles Hauptzentrale in Mountain View in den USA und dürfen ein Elternteil als Begleitperson mitbringen. Im letzten Jahr wurden 14 „Grand Prize Winners“ gekürt.</p>
<h3>Verlauf</h3>
<p>Der Wettbewerb ist in verschiedene Zeitabschnitte unterteilt. Er startete bereits am 21. November 2011. Ab diesem Tag können die Schüler die ersten Aufgaben für die teilnehmenden Projekte beantragen, die die Open-Source-Projekte zuvor zur Bearbeitung freigegeben haben. Die erste Runde endet am 16. Dezember 2011, dann geben die Projekte erneut Aufgaben zur Bearbeitung frei. Google Code-In läuft am 16. Januar 2012 aus. Im Februar werden dann die „Grand Prize Winner“ in einem Blogpost genannt. Die Teilnehmer müssen nach Ende des Wettbewerbs ein Dokument von einem Elternteil beziehungsweise Erziehungsberechtigten unterschreiben lassen und in einem Formular hochladen, damit sie die Preise erhalten können.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Google Code-In bietet für Schüler durch die vielfältigen Aufgabentypen einen sehr guten Einblick in Open-Source-Projekte. Durch verschiedene Schwierigkeitsgrade und eine breite Anzahl an Aufgaben können sie sich hervorragend einbringen. Gute Englischkenntnisse sind allerdings Voraussetzung, sowohl zum Verständnis der Aufgaben als auch zur Kommunikation mit den Mentoren. Für die deutschsprachigen Teilnehmer gibt es nur wenige Übersetzungsaufgaben zu erledigen, da häufig osteuropäische oder Übersetzungen für andere Sprachen gebraucht werden. Die Programmieraufgaben lassen sich in vielen Teilen nur mit sehr guten Kenntnissen der Sprachen lösen. Vor allem Python und C++ sind gefordert, da sie häufig Anwendung in Open-Source-Projekten finden. Schwierig ist es, diese Aufgaben neben dem Schulalltag zu erledigen, da der Zeitraum zur Erledigung einer Aufgabe teilweise sehr knapp bemessen ist.
Nichtsdestotrotz bietet dieser Wettbewerb einen guten Einblick und Einstieg in Open-Source-Projekte für interessierte Schüler, die mit einem guten Preisgeld auch noch ihr Taschengeld aufbessern können.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Freie Webanalytik mit Piwik</title>
      <link>http://svij.org/blog/2011/08/09/freie-webanalytik-mit-piwik</link>
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 21:00:00 CEST</pubDate>
      <category><![CDATA[Web]]></category>
      <guid isPermaLink="true">http://svij.org/blog/2011/08/09/freie-webanalytik-mit-piwik</guid>
      <description>Freie Webanalytik mit Piwik</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine freie Webanalytik-Software, die in PHP geschrieben ist und MySQL als Datenbank nutzt, ist Piwik. Mitte Juni wurde Piwik in Version 1.5 veröffentlicht. Die Software ist unter der GPL v3 lizenziert und soll eine freie Alternative zu Google Analytics darstellen.</p>
<p><strong>Hinweis</strong>: Der Artikel erschien bereits in der <a href="http://www.freiesmagazin.de/20110807-augustausgabe-erschienen">August Ausgabe 2011</a> von <a href="http://freiesMagazin.de">freiesMagazin</a>.</p>
<h3>Allgemeines</h3>
<p>Eines der wichtigen Instrumente für einen Webseitenbetreiber ist die Webanalytik. Die Bekannteste Webanalytik-Software kommt aus dem Hause Google. Google Analytics bietet die umfangreichste Webanalytik auf dem Markt und ist daher auch sehr weit verbreitet. Der große Nachteil von Google Analytics ist, dass alle Daten direkt an die Google Server übermittelt und auch dort verarbeitet werden. Eine freie Alternativsoftware wie Piwik, ermöglicht ebenfalls eine gute Webanalytik. Durch Webanalytik-Software ist es möglich das Verhalten der Webseitenbesucher zu analysieren. Die Software zeichnet viele Statistiken eines Webseitenbesuchers auf. Neben der Besuchshäufigkeit und Besuchsdauer der eigenen Webseite wird auch die IP-Adresse und Herkunft des Benutzers gespeichert. Einen Einblick in die Analysemöglichkeiten von Piwik soll dieser Artikel geben.
Piwik erzeugt aus den gespeicherten Daten sehr viele Berichte, die in verschiedene Kategorien eingeordnet werden. Die Daten werden für jeden einzelnen Besucher erhoben, die je nach Statistik zusammen oder getrennt aufgelistet werden.</p>
<p>Piwik nutzt wie andere Webanalytik-Software auch einen JavaScript-Code zum Aufzeichnen des Verhaltens der Webseitenbesucher. Der JavaScript-Code muss auf jeder einzelnen Seite eines Webauftritts eingebunden sein, damit alle Daten ordnungsgemäß und vollständig erhoben werden können. In den meisten Content-Management-Systemen lässt sich dieser Code sehr einfach in das Template des Footer einbinden. Es wird empfohlen den Standard JavaScript-Code zu verwenden, es ist jedoch auch möglich den Code anzupassen. So lassen sich einige Funktionen ein- bzw. ausschalten. Eine Alternative für die Benutzer, die JavaScript im Browser deaktiviert haben, gibt es ebenfalls. Piwik realisiert dieses mit einen Image Tracker Code, der logischerweise kein JavaScript verwendet. Nachteilig ist hierbei jedoch, dass einige wichtige Funktionen nicht aufgezeichnet werden können. Darunter fallen unter anderem Suchschlüsselwörter, Browser-Plugins und Bildschirmauflösungen.</p>
<h5>Installation &amp; Updates</h5>
<p>Die Installation von Piwik lässt sich zügig in etwa fünf Minuten erledigen und erfolgt ziemlich ähnlich der Installation von diversen Content-Management-Systemen. Verfügbare Aktualisierungen erscheinen im Administrationsmenü von Piwik. Diese lassen sich mit wenigen Klicks direkt im Browser installieren.</p>
<h5>Übersicht</h5>
<div class="span6">
<img src="/graphics/piwik-uebersicht.png" />
</div>

<p>Piwik unterteilt die Bedienoberfläche in die Seiten „Besucher“, „Aktionen“, „Verweise“ und „Ziele“. Auf jeder Unterseite lassen sich die Daten der überwachten Webseite für einen speziell ausgewählten Zeitraum erfassen. So kann man die Statistiken zu jeden einzelnen Tag, Monat, und Jahr getrennt aufrufen. Neben diesen vordefinierten Zeiträumen, kann man ebenfalls seinen eigenen Zeitraum definieren.
Die Übersichtsseite, die in drei Spalten gegliedert ist, in denen die wichtigsten Widges liegen, bildet gleichzeitig auch die Startseite von Piwik. Standardmäßig wird dort unter anderem die Statistiken zu den letzten Besuchern, Referrer-Webseiten und die Besucher-Browser angezeigt. Der Administrator kann die Widgets  komplett nach seinen eigenen Belieben anpassen. So ist es möglich vorhandene Widgets zu löschen oder neue hinzufügen, außerdem lassen sie sich per Drag and Drop frei verschieben und neu anordnen.</p>
<h5>Besucher</h5>
<p>Piwik zeichnet sehr viele Informationen zu jeden einzelnen Besucher auf. Auf der Besucher-Übersichtsseite lässt sich die Benutzerentwicklung nachvollziehen und es werden des Weiteren noch Zahlen zur durchschnittlichen Aufenthaltsdauer, Absprungrate der Benutzer oder auch die Besucheranzahl angezeigt.</p>
<p>Das Besucher-Log zeigt genaue Informationen für jeden Besucher an. Als Beispiel dient hier ein Besucher einer Webseite, der die Fotogalerie aufgerufen hat. Neben der IP-Adresse, die hier anonymisiert gespeichert ist, wird auch die sekundengenaue Uhrzeit angezeigt, zu der der Besucher die Seite besucht hat. Sofern sich aus der IP Adresse der Provider herauslesen lässt, wird auch der Provider angezeigt, welches in diesem Beispiel Citykom sein soll. Weiterhin geht aus der Tabelle hervor, dass der Besucher aus Deutschland kommt, Windows als Betriebssystem verwendet und den Internet Explorer 9.0 als Browser nutzt. Piwik erkennt an Hand von einem abgespeicherten Cookie, ob der Besucher die Webseite bereits besucht hat, oder ob es ein neuer Besucher ist, und markiert dies in den Statistiken in Form eines Symbols. Ebenso werden die verwendeten Browser-Plugins, wie Flash, PDF, Java oder Quicktime, erfasst und ausgewertet.Einzig die Plugins von Besucher die den Internet Explorer verwenden, werden, wie hier im Beispiel,
 nicht gespeichert. Nur die Verwendung von Java wird ausgegeben. Weitere Informationen etwa über die Version des Betriebssystems, der verwendeten Version des Browsers und der genutzten Auflösung wird in einem Mouse-Over über den dazugehörenden Symbolen angezeigt.</p>
<div class="span6">
<img src="/graphics/piwik-besucherlog.png" />
</div>

<p>Darüber hinaus merkt sich Piwik auch die „Herkunft“ des Besuchers, sofern die Referrer-Seite ermittelt werden konnte, ansonsten zeigt Piwik an, dass der Besucher direkt auf die Seite zugegriffen hat. Ergänzend ist es mit Piwik auch möglich zu sehen was der Besucher genau auf Webseite getan hat, welche Unterseiten er besucht hat, und wie lang er sich insgesamt auf der gesamten Webseite aufgehalten hat. Zudem werden auch Downloads von beispielsweise Bildern aufgezeichnet.
Die weiteren Unterkategorien von „Besucher“ fassen einzelne Informationen thematisch zusammen. Unter „Standorte und Provider“ werden Graphen und Zahlen von Besuchern sortiert in Kontinente, Länder und Provider dargestellt. Im weiteren Punkt „Einstellungen“ werden die verwendeten Browser und PlugIns aufgelistet, als auch die Betriebssysteme und die Bildschirmauflösungen. Das Datenmaterial wird teilweise in Kreisdiagrammen angezeigt, aber auch in Listen mit absoluten Werten und stellenweise Prozentwerte. Die Anzeigemethoden sind jedoch nicht fest definiert. Der Anwender kann nach eigenen Belieben zwischen den verschiedenen Ausgabeoptionen wie Tabellen und Diagrammen wechseln.
Neben diesen Informationen werden, wie bereits erwähnt auch die Zeiten  gespeichert, die ebenfalls nochmal getrennt in einem Diagramm visualisiert sind. Unter der Unterkategorie „Engagement“ wird unter anderem die Durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf der Webseite dargestellt, als auch die Menge der wiederkehrenden Besucher.
Nützlich sind besonders die zahlreichen Exportoptionen von Piwik. Sie ermöglicht das Exportieren eines Datensatzes als CSV, TSV, XML als auch in Json, PHP und RSS.
Neben diesen Informationen werden, wie bereits erwähnt auch die Zeiten gespeichert, die ebenfalls nochmal getrennt in einem Diagramm visualisiert sind. Unter der Unterkategorie „Engagement“ wird unter anderem die Durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf der Webseite dargestellt, als auch die Menge der wiederkehrenden Besucher.</p>
<h4>Aktionen</h4>
<p>In die Kategorie „Aktionen“ fallen alle Daten über die einzelnen Seiten. Unterteilt wird die Kategorie in „Seiten“, „Eingangsseiten“, „Ausstiegsseiten“, „Seitentitel“, „Ausgehende Verweise“, und „Downloads“. In der Unterkategorie „Seiten“ wird unter anderem dargestellt welche Teile der Webseite die meisten Seitenansichten hat, wie hoch die Absprung- und Ausstiegsrate ist, als auch die durchschnittliche Verweildauer  auf der Seite. In „Eingangs-“ und „Ausstiegsseiten“ wird nun differenziert dargestellt, welche Einzelseite die Besucher zuerst öffnen, und wiederum bei welcher Einzelseite sie die Webseite verlassen haben. Während bei „Seiten“ die Daten nach der Struktur und den Dateinamen einzelnen Seiten geordnet sind, werden bei „Seitentitel“ die Titel der Einzelseiten aufgezählt und mit den gleichen Fakten veranschaulicht.
Mit den aufgezeichneten Daten unter „Ausgehende Verweise“ kann der Webseitenbetreiber leicht erkennen an welchen Links die Besucher am häufigsten die Seite verlassen. Der letzte Unterpunkt unter „Aktionen“ ist der Bereich „Downloads“. Dort wird ziemlich simpel aufgelistet welches Datenmaterial und wie oft heruntergeladen wurde.</p>
<h4>Verweise</h4>
<p>Die Kategorie „Verweise“ wertet hauptsächlich die Herkunft der Besucher aus. Unterteilt in „Suchmaschinen und Suchbegriffe“ sammelt Piwik die Anzahl der Besuche unterteilt in den verschiedenen Suchmaschinen, zusätzlich wird auch noch erfasst, welche Suchbegriffe die Besucher verwendet haben, um auf die Webseite zu gelangen. Neben der Herkunft der Besucher von Suchmaschinen kommen diese ebenfalls von anderen Webseiten. Unter „Webseiten“ wird hier aufgezählt welche Seiten zum besonderen Maße die Besucher auf seine eigene Seite weiterleitet.</p>
<h4>Ziele</h4>
<p>Eigene Statistiken lassen sich unter „Ziele“ erstellen. Der Webseitenbetreiber kann so beispielsweise ein Ziel für Registrierung von neuen Benutzern erstellen oder die Aufrufanzahl von „Bitte Lesen“ Posts verfolgen.</p>
<h4>Weiteres</h4>
<p>Piwik bietet neben dem Webauftritt auch die Möglichkeit der E-Mail Benachrichtigung an. Die Berichte lassen sich individuell gestalten und an mehrere Leute senden. Die einzelnen Datensätze lassen sich aktivieren und deaktivieren. So ist es möglich nur Teile der Daten an weitere Personen zu senden, während der Administrator selbst eine E-Mail mit vollständigen Datensätzen bekommt.
Eigene Funktionen lassen sich mit Hilfe der API realisieren. Die bereits enthaltenen Funktionen sind als Plugins in Piwik eingebunden. In den Plugin-Einstellungen ist es möglich einige der Funktionen ab- und an zuschalten, so dass man nur einiges speichern lässt.</p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p>Ein weiterer Punkt den man bei der Webanalytik nicht außer Acht lassen darf, ist der Datenschutz. Problematisch ist hierbei die Erfassung Personen spezifischer Daten wie beispielsweise die IP-Adresse womit eine eindeutige Identifizierung möglich ist.
Piwik arbeitet aus diesem Grund mit dem unabhängigen Landeszentrum für <a href="http://de.piwik.org/blog/2011/03/unabhangiges-landeszentrum-datenschutz-uld-piwik-datenschutzkonform-einsetzbar/">Datenschutz</a> zusammen. Die angeregten Verbesserungen wurden bereits in der Version 1.2 eingepflegt. Das ULD hat ein Dokument veröffentlicht in welchem genannt werden, wie man Piwik nutzen datenschutzrechtlich einwandfrei nutzen kann. Darunter fallen unter anderem die Anonymisation von IP Adressen als auch die OptOut-Funktion.
Die OptOut-Funktion ermöglicht es die Besucher entscheiden zu lassen, ob Piwik seine Daten speichern darf oder nicht. Standardmäßig werden die Daten jedoch automatisch gespeichert. Der Admin hat die Möglichkeit mittels eines iframes dem Besucher die Möglichkeit zu geben die Speicherung seiner Daten zu widersprechen. Durch die Deaktivierung seitens des Besuchers wird dann der eindeutige Webanalyse-Cookie deaktiviert.</p>
<div class="span5">
<img src="/graphics/piwik-androidapp.png" />
</div>

<h3>Piwik Mobile</h3>
<p>Eine Mobile-Seite für den Abruf der Statistiken von einem Smartphone oder Tablet gibt es bisher nicht. Stattdessen gibt es ein offizielles und kostenloses App unter dem Namen „Piwik Mobile“ für Android und iOS, welches ebenfalls unter der GPL lizenziert ist. Die einzelnen Statistiken sind in Gruppen zusammengefasst und in einer Liste geordnet. Sie bietet ziemlich den gleichen Funktionsumfang wie auch die eigentliche Webseite an sich. Jeder Unterpunkt der gesammelten Informationen wird in einem Kreisdiagramm dargestellt, des Weiteren werden auch die absoluten Zahlen in einer Tabelle angezeigt. In der oberen Leiste gibt es neben der Möglichkeit den Zeitraum individuell umzustellen und somit eine veränderte Statistik abzurufen, auch noch die Möglichkeit zwischen mehreren Piwik-Datenbanken zu wechseln.</p>
<h3>Geschichte von Piwik</h3>
<p>Piwik entstand aus der Grundlage von phpMyVisites. Nach der Einstellung des Projekts phpMyVisites wurde daraus Piwik. Die Version 0.1 wurde im März 2009 veröffentlicht und seitdem stetig weiterentwickelt. August 2010 erschien Piwik in Version 1.0, danach folgten zügig weitere Veröffentlichungen. Die aktuelle Version 1.5 wurde Mitte Juni veröffentlicht. Piwik wurde mittlerweile über 675.000 mal heruntergeladen und wird von zahlreichen Webseiten Webseitenbetreibern genutzt.</p>
<h3>Neues in Piwik 1.5</h3>
<p>Mit der neuen Version von Piwik kamen neben Fehlerkorrekturen und weiteren kleineren Änderungen auch neue Funktionen. Als neue Funktion wurde unter anderem <a href="http://piwik.org/docs/ecommerce-analytics/2">E-Commerce</a> und <a href="http://piwik.org/docs/custom-variables/">benutzerdefinierte Variablen</a> eingeführt. Des Weiteren wurde die Nutzung von Flash für die Anzeige von Graphen abgeschafft. Die Graphen werden nun mittels einer Kombination aus Canvas und JavaScript erzeugt. Einzig für die Weltkarte der Besucher wird noch Flash benötigt.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Nach der <a href="http://piwik.org/roadmap/">Roadmap</a> ist es die Mission von Piwik eine führende Open Source Webanalytik-Software zu entwickeln, die den Zugang zur gesamten Funktionalität durch eine offene API und offenen Komponenten gewährleisten soll. Unter anderem ist geplant, dass man benutzerdefinierte Benachrichtigungen auf Aktionen erstellt, so dass der Administrator jedes Mal via E-Mail benachrichtigt wird, wenn dieser Fall eintritt. Des Weiteren soll auch noch die Länder und Städte Lokalisation mittels der GeoIP Datenbank eingebunden werden. Alle Weiteren Funktionen die bis zur Version 2.0 eingefügt werden sollen, kann man in der Roadmap nach lesen.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>WLAN-Karte Ralink 3062 (rt3062) unter Ubuntu zum Laufen bringen</title>
      <link>http://svij.org/blog/2011/06/25/wlan-karte-ralink-3062-(rt3062)-unter-ubuntu-zum-laufen-bringen</link>
      <pubDate>Sat, 25 Jun 2011 23:00:00 CEST</pubDate>
      <category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
      <guid isPermaLink="true">http://svij.org/blog/2011/06/25/wlan-karte-ralink-3062-(rt3062)-unter-ubuntu-zum-laufen-bringen</guid>
      <description>WLAN-Karte Ralink 3062 (rt3062) unter Ubuntu zum Laufen bringen</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immer noch einige WLAN-Karten die nicht Out-of-the-Box funktionieren, so zum Beispiel die WLAN-Karte Ralink 3062 die in meinem PC steckt. Eine Anleitung wie ich diese Karte zum Laufe bringe, fand ich in einem Thread im englischsprachigen ubuntuforums.org Forum.</p>
<p>Zunächst muss man einige Zeilen zu einer Datei hinzufügen. Zuerst öffnet man die Datei mit einem beliebigen Editor mit Root Rechten.</p>
<div class="pygments_murphy"><pre>sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist.conf
</pre></div>

<p>In dieser Datei muss man die folgenden Zeilen hinzufügen und abspeichern:</p>
<div class="pygments_murphy"><pre>blacklist rt2800pci
blacklist rt2800lib
blacklist rt2x00pci
blacklist rt2x00lib
</pre></div>

<p>Für die folgenden Schritte müssen die Pakete <code>build-essential</code> und <code>linux-headers-generic</code> installiert sein.</p>
<p>Jetzt muss man folgendes Paket von der <a href="http://www.ralinktech.com/support.php?s=2">Ralinktech Webseite</a> herunterladen:</p>
<p><code>RT3062PCI/mPCI/CB/PCIe(RT3060/RT3062/RT3562/RT3592)</code></p>
<p>Nach dem entpacken des Archivs muss man nun noch zwei Werte innerhalb von <code>os/linux/config.mk</code> angepasst werden.</p>
<div class="pygments_murphy"><pre><span class="nv">HAS_WPA_SUPPLICANT</span><span class="o">=</span>y
<span class="nv">HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT</span><span class="o">=</span>y
</pre></div>

<p>Nach dem Anpassen dieser beiden Werte muss man im Terminal in den Unterordner DPO wechseln.
Dort müssen nun nacheinander folgende Befehle ausgeführt werden um die WLAN-Treiber zu kompilieren:</p>
<div class="pygments_murphy"><pre>sudo su
make
make install
<span class="nb">echo </span>rt3562sta &gt;&gt; /etc/modules
<span class="nb">exit</span>
</pre></div>

<p>Nach einem Neustart des Systems sollte nun die WLAN-Karte funktionsfähig sein.</p>
<p>Englischsprachige Quelle: <a href="http://ubuntuforums.org/showpost.php?p=10391091&amp;postcount=12">ubuntuforums.org</a></p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Bilder verkleinern mit Imagemagick</title>
      <link>http://svij.org/blog/2011/06/08/bilder-verkleinern-mit-imagemagick</link>
      <pubDate>Wed, 08 Jun 2011 23:00:00 CEST</pubDate>
      <category><![CDATA[Shell]]></category>
      <guid isPermaLink="true">http://svij.org/blog/2011/06/08/bilder-verkleinern-mit-imagemagick</guid>
      <description>Bilder verkleinern mit Imagemagick</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Methode um schnell und relativ einfach Bilder mittels eines Scripts zu verkleinern, ist die Möglichtkeit ImageMagick zu nutzen. Dabei muss man zunächst ImageMagick aus den Paketquellen installieren.</p>
<p>Um nun die Bilder zu verkleinern, nutze ich das folgende Script, welches in dem Ordner mit den Bildern liegt.</p>
<div class="pygments_murphy"><pre><span class="c">#!/bin/bash</span>
mkdir small;
<span class="k">for </span>i in *.JPG;
<span class="k">do</span>
<span class="nv">j</span><span class="o">=</span><span class="k">${</span><span class="nv">i</span><span class="p">//\.JPG/</span><span class="k">}</span>;
convert -resize 50% -quality 65 <span class="nv">$i</span> small/<span class="k">${</span><span class="nv">j</span><span class="k">}</span>_klein.JPG;
<span class="k">done</span>
</pre></div>

<p>Nach dem Erstellen des Scriptes muss man die Datei ausführbar machen. Dies geschieht am einfachsten im Terminal mittels:</p>
<div class="pygments_murphy"><pre>chmod +x dateiname
</pre></div>

<p>Nützlich zu wissen ist auch, wie das Script genau arbeitet. Zunächst wird in dem Ordner ein Ordner mit dem Namen small erstellt. In der darauffolgenden Schleife wird der convert Befehl von ImageMagick ausgeführt. In diesem Fall werden dabei zwei Parameter übergeben. Das ist zum einen -resize 50% und des Weiteren -quality 65. Bei dem Parameter resize kann man sowohl einen Prozentsatz als auch eine Auflösung zum Verkleinern bzw auch zum Vergrößern des Bildes angeben. Mit quality lässt sich die Qualität des Bildes beeinflussen. Je geringer die Auflösung und die Qualität ist, desto kleiner wird die Dateigröße, als auch die Qualität des Bildes. Für den Webgebrauch sind Bilder mit einer kleinen Dateigröße wichtig, da damit neben des verschnellerten Uploads auch die Anzeige beim Webseiten-Besucher beschleunigt wird. Meiner Meinung nach erkennt man bei der halbierung der Auflösung und Reduzierung der Qualität nur geringfügige Qualitätsverluste, die man für den Webgebrauch in Galerien einstecken kann. Aus diesem 
Grunde verkleinere ich alle meine Bilder die ich in meine Galerie hochlade mit diesen Einstellungen.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Einblicke in Drupal</title>
      <link>http://svij.org/blog/2011/06/05/einblicke-in-drupal</link>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:20:00 CEST</pubDate>
      <category><![CDATA[Web]]></category>
      <guid isPermaLink="true">http://svij.org/blog/2011/06/05/einblicke-in-drupal</guid>
      <description>Einblicke in Drupal</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar des Jahres 2011 erschien eine neue Version des Content-Management-Systems <a href="http://    drupal.org">Drupal</a>. Die siebte Version wurde Anfang des Jahres nach dreijähriger Entwicklungsphase freigegeben. Dies ist eine gute Gelegenheit, einen Blick auf den aktuellen Stand des CMS zu werfen.</p>
<p><strong>Hinweis: Der Artikel erschien bereits in der <a href="http://www.freiesmagazin.de/20110605-juniausgabe-erschienen">Juni Ausgabe</a>  von <a href="http://freiesMagazin.de">freiesMagazin</a>.</strong></p>
<p>Das Content-Management-System (kurz: CMS) Drupal wurde nach einer dreijährigen Entwicklungszeit in Version 7 von den Entwicklern freigegeben. Durch die neueste Veröffentlichung endet auch der offizielle Support von Drupal 5. Neben Drupal gibt es zahlreiche weitere Content-Management-Systeme wie zum Beispiel Joomla, Contao, Wordpress und Typo3. Sie dienen zentral der Organisation und Erstellung von Inhalten für eine Internetseite. Dabei arbeiten die verschiedenen Systeme unterschiedlich und setzen verschiedene Schwerpunkte. Drupal selbst setzt sich als Ziel ein ausgewogenes CMS zu sein. Sie geben in ihrer Dokumentation an, dass viele andere CMS entweder zu kompliziert für Einsteiger oder zu einfach gehalten sind, so dass man nicht sehr viel damit realisieren kann. Drupal selbst erhebt den Anspruch, sowohl leistungsstark als auch einfach für Einsteiger zu sein. Durch den Einsatz von vordefinierten Komponenten bildet Drupal sowohl ein CMS als auch ein Content-Management-Framework. Drupal ist komplett PHP 
geschrieben und ist mit zahlreichen Datenbanksystem kompatibel. Neben MySQL kann auch unter anderem PostgreSQl, Microsoft SQL und SQLite genutzt werden. Das CMS steht unter der GNU General Public License.</p>
<p>Ein deutschsprachiges <a href="http://www.drupalcenter.de/forum">Drupal Forum</a> gibt es seit 2006, welches über 12.000 registierte Benutzer hat. Die internationale <a href="http://drupal.org/community">Drupal Community</a> mit Forum hat insgesamt über 500.000 registrierte Benutzer.</p>
<p>Es gibt inzwischen viele Webseiten, die Drupal einsetzen. Zu den Bekannteren gehören unter anderem <a href="http://www.mtv.co.uk/">MTV</a>, <a href="http://ubuntu.com">Ubuntu</a> oder auch <a href="http://greenpeace.org.uk">Greenpeace</a>.</p>
<h3>Die Entstehung von Drupal</h3>
<p>Die Geschichte begann im Jahre 2000. An der Universität Antwerpen in Belgien entstand der erste Vorläufer von Drupal. Damals war es ein großes Privileg für Studenten eine permanente Internetverbindung zu besitzen. So bildeten acht belgische Studenten ein Netzwerk. Das einzige was in dem Netzwerk fehlte, war ein Plattform um die einfachsten Sachen zu teilen und zu diskutieren. Dies inspirierte Dries Buytaert eine kleine Newsseite zu programmieren, welche dann im Netzwerk genutzt werden konnte. Nachdem Dries die Universität verlassen hat, entschied sich die Gruppe, den Weblog online zu stellen. Zunächst war geplant gewesen, die Domain dorp.org zu registrieren. Dorp ist das holländische Wort für Dorf. Nach einem Tippfehler wurde jedoch die Domain Drop.org registriert. Im Januar 2001 wurde dann die Software unter dem Namen Drupal veröffentlicht. „Drupal“ stellt die englische Aussprache des niederländischen Wortes „Druppel“ dar, welches „Tropfen“ auf Deutsch heißt. Aus diesem Namen leitet sich daher auch das Logo 
ab, welches ein Tropfen darstellt.</p>
<h3>Der Aufbau des Frontends und Backends</h3>
<div class="span6">
<img src="/graphics/drupal_adminstrationsmenue.png" />
</div>

<p>Die verschiedenen Content-Management-Systeme sind sehr häufig unterschiedlich aufgebaut. Viele Systeme haben getrennte Front- und Backends. Das Frontend dient dazu die Inhaltselemente einer Webseite darzustellen, während das Backend das Administrationsmenü ist. Dort lassen sich neue Artikel erstellen und bearbeiten, sowie zahlreiche weitere Einstellungen bearbeiten. Bei einigen Content-Management-Systemen sind die Frontends von den Backends getrennt. Bei Drupal gibt es hingegen einen fließenden Übergang zwischen Front- und Backend. Das heißt, sie sind nicht klar getrennt, wie es zum Beispiel bei dem CMS Contao der Fall ist. Das Adminstrationsmenü erreicht man in Drupal über die Leiste, die überhalb der Seite positioniert ist. Das Menü wird unterteilt in mehreren Kategorien.</p>
<h4>Dashboard</h4>
<p>Auf dem „Armaturenbrett“ liegen verschiedene „Blöcke“ die jeder sich nach seinen eigenen Vorlieben anpassen kann. Standardmäßig dargestellt werden die neuesten Inhalte, ein Suchformular, die neusten Mitglieder die sich registriert haben, als auch die Kommentare die auf Artikeln bzw. Seiten abgeben worden sind. Das Dashboard lässt sich über weitere Blöcke erweitern und auch die Anordnung der Blöcke darin, lassen sich ordnen.</p>
<h4>Inhalt</h4>
<p>Das Inhaltsmenü unterteilt sich in zwei weiteren Untermenüpunkten. Es lassen sich zum einen neue Inhaltsfelder einfügen, so gibt es die vorkonfigurierten Module „Inhaltsseiten“ und „Artikel“, womit man direkt einen Text veröffentlichen kann. Außerdem lassen sich auch weitere, selbst konfigurierte, Inhaltstypen auswählen. In einem weiteren Menüpunkt gibt es die Möglichkeit die bereits erstellten Seiten zu durchsuchen. Bei einer sehr großen Anzahl von Artikeln ist dabei auch die Filterfunktion sehr nützlich, womit man beispielsweise die erzeugten Artikel nach Typ, Sprache oder dem Status anzeigen lassen kann.</p>
<h4>Struktur</h4>
<p>Das Strukturmenü wird unterteilt in die Untermenüpunkte „Blöcke“, „Inhaltstypen“, „Menüs“ und „Taxonomie“.</p>
<h4>Blöcke</h4>
<p>Blöcke sind Boxen, die sich in verschiedene Bereiche einer Webseite verschieben lassen. So lässt sich beispielsweise per Drag-and-Drop die Navigation der Webseite von der linken Seite auf die rechte Seite verschieben. Es gibt viele vorkonfigurierte Blöcke, die mit der Installation von Drupal daher kommen. Praktisch für Anfänger ist auch die Vorschau der Blockregionen, dabei wird angezeigt, wo welche Region liegt. Dies ist besonders beim Einsatz von neuen Themes nützlich, da sich die Anordnung und Anzahl der Blöcke bei jedem Theme unterscheidet.</p>
<h6>Inhaltstypen</h6>
<p>In Drupal wird jeder Inhalt in einem „Node“ gespeichert. Jedes Node gehört zu einem bestimmten Inhaltstyp, welches verschiedene Einstellungen speichert. Darunter fallen unter anderem, ob standardmäßig die Artikel eines Inhaltstyps direkt veröffentlicht werden und beispielsweise auch, ob Kommentare möglich sind oder nicht.</p>
<p>Drupal bringt von Beginn an zwei Inhaltstypen mit. Dies ist zum einen der Inhaltstyp „Artikel“ und des Weiteren „Inhaltsseiten“. Die Artikel mit dem Inhaltstypen Artikel sind für häufig aktualisierte Artikel sinnvoll. Artikel bzw. Seiten mit dem Typ Inhaltsseiten sind für statische Seiten geeignet, die nicht, oder eher selten aktualisiert werden. Weitere Inhaltstypen mit angepassten Einstellungen lassen sich auch erstellen.</p>
<h5>Menüs</h5>
<p>In diesem Menüpunkt kann man die verschiedenen bereits vorhandenen Menüs der Webseite verändern, umbenennen oder die Rangfolge verändern. Es ist des Weiteren auch möglich neue Menüs zu erstellen. Die Menüs lassen sich dann als Block im Blockmenü auf der Webseite anordnen. Jedes Menü lässt sich mit weiteren Links erweitern. Die Sortierung der Links innerhalb des Menüs, auch innerhalb von Untermenüs, kann man sehr einfach per Drag-and-Drop verschieben.</p>
<h5>Taxonomie</h5>
<p>Die Taxonomie erlaubt das Identifizieren, Kategorisieren und auch das Klassifizieren von Inhalten. Die einzelnen Tags kann man in Gruppenzusammenfassen und damit Artikel kategorisieren.</p>
<h5>Design</h5>
<p>Auch die Konfiguration der Themes in Drupal ist sehr umfangreich. Nach der Installation sind drei umfangreiche Themes einsetzbar. In den Einstellungen des jeweiligen Themes kann man die Standardthemes individuell gestalten. Das Farbschema lässt sich besonders gut konfigurieren. So kann man entweder die Farbwerte für die verschiedenen Bereiche der Webseite ändern oder besonders bequem für Einsteiger, vordefinierte Farbschemen nutzen. Des Weiteren lassen sich diverse Seitenelemente einschalten oder auch abschalten. Außerdem kann man auch ein eigenes Logo und Favicon hochladen, welches dann von dem Theme genutzt wird. Nicht nur für das Frontend gibt es Themes. Es gibt auch Themes für das Administrationsmenü. Themes können auf der Projektseite {http://drupal.org/project/themes} von Drupal heruntergeladen werden.</p>
<h4>Benutzer</h4>
<p>Die Benutzer, die man als Administrator erstellt oder die sich selbst registriert haben, kann man verschiedenen „Rollen“ zuweisen. Die beiden Rollen „Gast“ und „Authentifizierter Benutzer“ sind gesperrte Gruppen, die man nicht löschen kann. Neben diesen beiden Gruppen gibt es standardmäßig auch die Administratorengruppe. Weitere Rollen lassen sich hinzufügen, und die verschiedenen Berechtigungen der Rollen lassen sich ebenfalls ändern. Jedem Benutzer lässt sich daher auch eine „Rolle“ zuweisen. Einzelne Benutzer kann man verständlicherweise auch sperren.</p>
<h4>Module</h4>
<p>Erweiterungen sind in vielen Projekten enorm wichtig, da sie den bestehenden Funktionsumfang deutlich ausweiten können. Ein klassisches Beispiel dafür ist der Browser Firefox. In Drupal werden Erweiterungen „Module“ genannt. Einige Module liefert Drupal im Kern mit, die zwar nach der Installation vorhanden sind, aber zunächst deaktiviert sind. Der Admin kann diese mitgelieferten Module selbstständig aktivieren und nutzen. Für Drupal in Version 7 gibt es etwas mehr als 1500 Module, die man installieren kann. Monat für Monat kommen weitere Erweiterungen hinzu. Kurz nach der Veröffentlichung von Drupal 7 Anfang Januar gab es knapp unter 1000 Module. Einige der Module für die aktuellste Version sind jedoch noch nicht in einer finalen und stabilen Version erschienen und befinden sich daher noch in der Entwicklungsphase, dies hängt damit zusammen, dass eben die Veröffentlichung von Drupal 7 noch nicht allzu lange zurückliegt.
Die Installation von Modulen ist sehr einfach gestaltet. Man kann entweder von einer URL installieren, oder man kann das entsprechende Paket direkt im Browser hochladen. Sehr gute und nützliche Module findet man, wie die Themes auch, direkt auf der Projekthomepage auf Modules {http://drupal.org/project/modules}.</p>
<h4>Konfiguration, Berichte und Hilfe</h4>
<div class="span6">
<img src="/graphics/drupal_startseite.png" />
</div>

<p>Das Konfigurationsmenü von Drupal enthält alle restlichen Einstellungen, die für die Webseite von Bedeutung sind, wie unter anderem Einstellungen für die Lokalisierung und das System. Darüber hinaus erstellt Drupal auch Berichte. Darunter fallen Benachrichtigungen über Aktualisierungen vom Drupal Kern und von Modulen, als auch Protokolle über die häufigsten Suchbegriffe, die häufigsten „Nicht-gefunden“- und „Zugriff-verboten“-Fehler. Im Hilfebereich findet man viele Informationen, die für den Umgang mit Drupal von Bedeutung sind. So umfasst die Hilfe viele Erklärungen zu den Modulen. Eine ausführlichere Hilfe bietet das <a href="http://drupal.org/handbooks">Drupal Handbook</a> an, welches jedoch nur in der englischen Sprache vorhanden ist. Ein deutsches Handbuch beziehungsweise FAQ zu Drupal ist auf <a href="http://www.drupalcenter.de/handbuch">Drupalcenter.de</a> zu finden. Darüber hinaus stellt die Webseite <a href="http://www.thoor.de/drupal/anleitungen/drupal-7-video-screencasts">Thoor.de</a> einige Screencasts zur Verfügung, die den 
Umgang mit Drupal erläutern.</p>
<h3>Neues in Drupal 7</h3>
<p>Drei Jahre hat es gedauert, bis das siebte Release von Drupal veröffentlicht wurde. Bei diesem Release wurde eine enorme Verbesserung des Adminstrations- bzw der Benutzeroberfläche durchgeführt. Neben der Verbesserung der Oberfläche sind nun auch noch flexible Inhaltsfelder möglich. Außerdem wurde die Barrierefreiheit in Drupal deutlich verbessert. Des Weiteren wurde die auch die Datenbankunterstützung optimiert, so dass man Drupal mit sehr vielen Datenbanksystemen nutzen kann.</p>
<h3>Ein Blick in die Zukunft</h3>
<p>Mit der Veröffentlichung von Drupal 7 begann im März die Arbeit an der achten Version. Auf der DrupalCon in Chicago nannte Dries Buytaert die Schwerpunkte für die kommende Version. Zum einen soll die Unterstützung auf allen Geräten ausgeweitet werden, so dass besonders Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets eine verbesserte Oberfläche erhalten. Eine Integration von Cloud-Diensten soll kommen, sowie eine verbesserte Trennung zwischen Inhalt und Konfiguration.
Neben einigen weiteren Punkten gilt auch hier, dass auch weiterhin die Benutzbarkeit und die Performance verbessert wird.</p>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Schneller suchen mit Schlüsselwörtern in Firefox</title>
      <link>http://svij.org/blog/2011/01/10/schneller-suchen-mit-schlüsselwörtern-in-firefox</link>
      <pubDate>Mon, 10 Jan 2011 18:00:00 CET</pubDate>
      <category><![CDATA[Kurztipps]]></category>
      <guid isPermaLink="true">http://svij.org/blog/2011/01/10/schneller-suchen-mit-schlüsselwörtern-in-firefox</guid>
      <description>Schneller suchen mit Schlüsselwörtern in Firefox</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Firefox bietet ein nettes Feature um schneller und auch angenehmer Suchen durchzuführen. Standardmäßig gibt es rechts die Suchbox, wo Google als Suchmaschine voreingestellt ist. Durch ein Klick auf das Drop-Down-Menü kann man andere Suchmaschinen oder auch Wörterbücher wie <a href="http://leo.org">Leo</a> hinzufügen. Einfacher gestaltet sich die Suche, wenn man Schlüsselwörter hinzufügt. Mit den Schlüsselwörtern kann man dann direkt die Suche in der Adresszeile des Browser durchführen.</p>
<p>So muss man zunächst das Drop-Down-Menü der Suchbox anklicken und danach weiter auf "Suchmaschinen verwalten..."</p>
<p><img src="/graphics/Liste_der_Suchmaschinen_verwalten_009.png" /></p>
<p>Als Schlüsselwort kann man jedes beliebige Wort oder Buchstabe wählen. Am Sinnvollsten ist es, wenn man etwas kurzes nimmt, also einen Buchstaben zum  Beispiel. Ich habe hier Schlüsselwörter u.a. für <a href="http://google.de">Google</a>, <a href="http://wikipedia.org/">Wikipedia</a> und dem Wörterbuch <a href="http://leo.org">Leo</a> gesetzt. Wenn ich nun ein Wort nachschlagen will, muss man lediglich ein <strong>g</strong> für die Google-Suche, ein <strong>w</strong> für die Wikipedia-Suche vorne dranhängen. 
<code>w Google</code> leitet den Nutzer dann direkt zum Wikipedia-Artikel weiter.</p>]]></content:encoded>
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