In den letzten Jahren habe ich einige Vorträge gehalten, die sich vor allem über Git und Ubuntu gedreht haben. Auf dieser dieser Seite finden sich die Talks inklusive der „Folien“ und der jeweiligen Aufzeichnung des Vortrags.

2019

Dämliche Dinge mit Git Repositorys anstellen

Ständig versuchen Leute Git richtig zu erklären. So auch ich, schließlich hat sich Git schon seit einigen Jahren als Standard festgesetzt. Viele nutzen zwar Git, kennen aber nicht alle Funktionen oder verstehen die Arbeit damit richtig. Nichtsdestotrotz ist Git nicht für alle Probleme eine Lösung.

Dieser Vortrag stellt einige dämliche Ideen vor, die Menschen schon mit Git Repositorys getrieben haben. Es werden einige Beispiele genannt, die man ausdrücklich nicht machen sollte. Darüber hinaus wird natürlich auch noch darauf eingegangen, warum solche Aktionen nicht sinnvoll mit Git umzusetzen sind und was für Alternativen es gibt.

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How To Commit: Nachvollziehbare Git Historien

Eine der Hauptfunktionen von Versionsverwaltungsprogrammen wie Git ist das Nachvollziehen von Änderungen, die man selbst oder die andere in dem Repository getätigt haben. Diese Funktion ist allerdings nur so gut, wie sie die Committer umsetzen. Commit-Messages wie »Aktueller Stand«, in denen tausende geänderte Zeilen vorhanden sind, sind nicht wirklich nachvollziehbar.

Dieser Talk gibt Tipps, Tricks und Hinweise, wie und wozu man gute und nachvollziehbare (Git-)Commits tätigt. Der Vortrag enthält sowohl schlechte, mittelmäßige als auch gute Commits, um an praktischen Beispielen zu zeigen: Der richtige Umgang beim Erstellen von Commits ist essenziell für die Nachvollziehbarkeit von Git-Historien.

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2018

Mitmachen bei Git(Hub)-Projekten!

Sehr viele Open-Source-Projekte hosten ihre Projekte auf GitHub. Einige Projekte wie Debian und GNOME unterhalten wiederum ihre eigenen GitLab-Server. Dieser Vortrag richtet sich an Einsteiger, die bei solchen Projekten mitmachen wollen, aber noch nicht durch die Begriffe wie Fork, Pull-Requests und Code-Review durchblicken. Der Fokus liegt dabei auf GitHub und GitLab mit einem vergleichbaren Workflow. Der Vortrag ist dabei gespickt mit Tipps und Tricks über den GitHub-Workflow sowie Kommunikations- und Organisationshinweisen für eigene und fremde Projekte.

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2017

Nicht alltägliche Git-Funktionen

Commiten, Pushen, Mergen kann jeder – aber was gibts darüber hinaus?

Erfahrene Git-Nutzer nutzen hauptsächlich folgende Kommandos: git add, git commit, git checkout, git merge, git push und pull.

Doch Git bietet noch viel mehr Funktionen die man beim alltäglichen Arbeiten nicht immer braucht. Trotzdem kann es sehr hilfreich sein diese Funktionen zu kennen, denn wenn man sie braucht, dann können sie wertvolle Zeit sparen. Darunter fallen Funktionen wie das Neu-Schreiben der kompletten Historie um etwa Binärdateien oder Passwörter zu entfernen, kaputte Branches und verloren gegangene Commits wieder herzustellen oder Spezial-Fälle beim Rebasen.

Der Talk richtet sich an diejenigen, die Git schon kennen und neue nützliche Kenntnisse in der Nutzung gewinnen wollen.

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2016

Automation mit Jenkins 2.0

Der Open Source Automation Server Jenkins kann seit der Version 2.0 noch vielfältiger eingesetzt werden, als dies vorher der Veröffentlichung der Version 2.0 der Fall war. Zuvor diente es vor allem als Continuous Integration Server. Quellcode konnte auf einen beliebigen VCS-Server hochgeladen werden, was Jenkins dann ausgecheckt, gebaut und getestet hat. Dies geschah in der Regel mit Hilfe von einfachen Bash oder Batch-Skripten mit einer Befehlskette. Mit Version 2.0 wird das ganze einfacher, flexibler und an einigen Stellen auch komplexer: Pipelines unterstützen die Entwickler bei der Umsetzung von Continuous Delivery. Wozu “nur” ein Jenkinsfile in Groovy geschrieben werden muss.

Der Talk richtet sich sowohl an Einsteiger in Jenkins als auch an möglichen Umsteigern von anderen Automation Servern wie etwa Travis-CI. Es wird gezeigt, wie man eine Pipeline definieren kann, wie sie geschrieben werden und wie weit man das ganze treiben kann, um höchste Flexibilität zu erreichen.

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2015

Snappy Ubuntu Core

Im Januar 2015 wurde mit „Ubuntu Core“ eine andere Variante von Ubuntu vorgestellt, die nicht mehr auf Deb-Pakete setzt und sich auf alle möglichen Geräte richtet.

Snappy Ubuntu Core setzt auf sogenannte Snap-Packages, die nicht gleich den Deb-Paketen sind. Es ist zudem eine Rolling Release Distribution und kommt mit dem Paket-Management-Tool namens „Snappy“. Snappy setzt auf eine große Breite an Geräten: Router, Switches, Kühlschränke, Drohnen und auch Smartphones. Der Vortrag stellt Snappy Ubuntu vor. Es wird u.a. auf die System-Eigenschaften eingegangen, sowie das neue Paket-Format und alle weiteren Dinge, die Snappy Ubuntu Core ausmachen.

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Ubuntu Phone

Zwei Jahre nach der Ankündigung erschien Anfang 2015 das erste Ubuntu Phone vom spanischen Hersteller bq. Doch was verbirgt sich hinter dem System? Wie sieht die Nutzung aus und wie viel von Ubuntu steckt wirklich in dem Smartphone-Betriebssystem?

Mittlerweile sind die ersten Smartphones mit Ubuntu Phone als Betriebssystem erschienen. Ubuntu reit sich hinter den zahlreichen mobilen Betriebssystemen wie Android, iOS, Firefox OS oder auch Tizen ein. Es bringt eigene, neue Ideen mit, die bisher noch nicht in dieser Form auf anderen Plattformen zu sehen war.

Der Vortrag beinhaltet die verschiedenen Schichten von Ubuntu auf dem Smartphone und Tablet: die grundlegende System-Architektur, die Nutzung durch den Endnutzer und die Besonder- und Eigenheiten. Auch wird ein Blick in die vergangene, aktuelle und zukünftige Entwicklung geworfen.

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